Musikvideo: Back again

Musikvideo: Back again

Hello Darkness, yeah I'm back again

Haha, ich merk schon, das “Releasen” hört irgendwie nicht auf. 
Aber hey, diesmal ist es das Lied “Back Again”. Und damn, ich bin SO AUFGEREGT gewesen. Also so richtig. Warum? Keine Ahnung! Das Lied liegt mir irgendwie besonders am Herzen.

Worum geht’s?
Das Lied ist ein innerer Dialog (gibt’s das, einen inneren DIAlog?!) mit der imaginären Darkness, seinen inneren Dämonen. 


Man versuchte lieb zu sein, hat sich für andere bemüht und war selbstlos. Doch anstelle von Respekt und Anerkennung erhielt man keinen Dank und wurde sogar noch ausgenutzt. Super. Und man hatte sich im Vorfeld schon so etwas in der Richtung gedacht, aber wollte auf seine dunklen Dämonen und Zweifel nicht hören. Aber dennoch ist es so passiert. Und einem wird klar, dass man nur bei sich selbst die Schuld suchen muss, weil man hat schließlich nicht auf das Gefühl hören wollen, weil man eben doch an das Gute im Menschen glaubt (und es weiterhin auch tun sollte!). 
Man findet sich letztendlich in einem Loop wieder. Immer wieder in der Konfrontation mit seiner eigenen Dunkelheit.
Und auch wenn das jetzt ziemlich negativ klingt, soll es das aber auf keinen Fall sein. Denn immer zu versuchen, sich selbst aus der Dunkelheit zu ziehen, ist ein unglaublich mächtiger, starker Prozess. Und wenn man das geschafft hat, kommt man als bessere Version wieder. 

And I'm the only one to blame!

Was ich mir beim Video gedacht hab: 
Ich wollte eine surreale Person durch die Dunkelheit laufen lassen. Überall ist das Licht im Form von Laternen, Fenstern, etc. zu finden. Man selbst wandelt allerdings in der Dunkelheit umher. Die Augen sollten irgendwie blind sein, aber auch nicht ganz. Quasi geblendet von der guten Sache. 
Und in Trance sollte man realisieren, dass man doch irgendwie scheiterte und wieder am Anfang zurück geworden wurde. 

 

Behind the Scenes!

Boah war es KALT. Brrrrr. Anfang März! Nachts zwischen 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr. Mit einer Lackhose und einem Shirt unter dem Mantel. Naja selber Schuld, immerhin habe ich das Outfit ja auch ausgesucht. Mir taten nur beide Videografen Leid, denn so ein Gimbal ist aus Metall und nicht gerade warm. 
Der Look sollte wie oben schon beschrieben irgendwie surreal sein, deshalb der übergroße Mantel und die Pandahaare. Den Mantel kennt ihr aus “In My Mind”, der war ein Easter Egg für dieses Video 🙂 

Wir waren in einem Park, auf einem öffentlichen Parkplatz und in der Stadt. Und die Stadtszene war hart zu drehen… wir hatten Schaulustige…. Komisch, warum nur?! 

Also tanzte und sang ich wie eine Verrückte überall rum. In der Hoffnung sich nicht zu einem absolut großen Idioten der Stadtgeschichte zu machen (bei dem Punkt bin ich mir übrigens nicht sicher, ob das geklappt hat oder nicht). 

Gaaanz lustige Sache war auch die Geh- und Rennszene. Gut, von den beiden (seitlichen) seht ihr leider nichts, weil es irgendwie nicht passte. Aber die frontale Gehszene ist drin. Und da saß die Videografin in einem Bollerwagen und ließ sich ziehen. Wer braucht also schon eine Dolly, wenn man auch einen Bollerwagen hat?!

Und der Videodreh kam auch wegen der Kälte dann zum verfrühten Ende. Denn die Batterien verabschiedeten sich und … nunja… Ende. 

 

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