Mein Trekkingurlaub im Frankenwald Teil 4

Mein Trekkingurlaub im Frankenwald Teil 4

Frankenwald Trekkingtour

Der letzte Tag unserer 4 tägigen Tour brach an. Am Tag davor kamen wir an der Rehwiese an.

Vom Regen geweckt...

Neeein, das kann doch nicht wahr sein. SCHON WIEDER Regen. Okay, es gibt auch Pechspilze, wenn es Glückspilze gibt… Im Regen aufgewacht klingelte also der Wecker um 8:45 Uhr. 
Direkt im Zelt gefrühstückt und diesmal nicht gefroren. Wir haben eine Rettungsdecke geopfert und unter unsere Matratzen gelegt. Das hat echt enorm geholfen und mit Pullover war das Zelt muckelig warm. 
Der Regen hörte während des Frühstückens auf und wir konnten den Abbau im so gut wie Trockenen machen. Heute sollte unsere härteste Tour mit 16 Kilometern und 800 Höhenmetern starten. Erstmal ein paar Bilder von dem nassen Klee gemacht.
Okay, los geht’s! 

Frankenwald Trekkingtour
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Erstmal bergab

Als erstes sind wie Bergab zur Marienquelle gelaufen. Leider haben wir einmal eine falsche Abzweigung gemacht und da dort alles Naturschutz ist, wollten wir nicht den Wald queren und sind zurück gelaufen. Es regnete ab und zu, allerdings viel weniger als am Vortag. Am Fuße des Berges gingen wir an einem See vorbei und kamen in ein “Geisterdorf”. Man sah mehrere verlassene Häuser direkt an der Marienquelle. 

Frankenwald Trekkingtour
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Die max-Marienquelle

Das besondere an der Quelle ist, dass natürlich Kohlensäure hinzugefügt wird und der Eisengehalt sehr hoch ist. Es schmeckt wirklich sehr stark nach Metall, soll aber heilende Wirkung haben. Der Geschmack ist wirklich SEHR eigen und ein barfüßiger, bärtiger Mensch, der aus einem Auto gesprungen kam (war wirklich sehr witzig) beschrieben das Wasser so: “Es schmeckt, als würde man an einem Euro lutschen”. Wobei wir uns fragten, woher er das weiß…
Das Wasser ist auch innerhalb von Minuten oxidiert und wurde braun. Wir tauften es ganz unkreativ Eisenwasser und füllten eine mitgebrachte Flasche damit.
Wir brachen auf und nach ein wenig flacher Strecke ging es natürlich wieder steil bergauf. 

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Warum immer bergauf?

Natürlich regnete es wieder. Diesmal tat er bei den Höhenmetern total gut, denn uns war echt von dem Anstieg so warm. Oben angekommen, stand dort eine kleine Schutzhütte. War super, denn dort machten wir Pause und aßen ein paar Riegel und tranken etwas Eisenwasser. Echt ein komischer Geschmack. 
Den ganzen Rödel sind wir dann wieder abgestiegen bis nach Dürrenwaid. Hier waren überall kleine Fähnchen in den Bäumen und Ästen und dort sollte ein “Trail-Run-Wettkampf” stattfinden. Ich konnte mir echt nicht vorstellen, das Menschen den Part, den wir hochkrochen hochRENNEN würden. Respekt. 
Yes, in Dürrenwaid durften wir also den nächsten Berg wieder ganz nach oben laufen. 

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Der Taubenhügel

Auf dem Weg zum Taubenhügel entlang kam die Sonne wieder raus. Richtig schön. Der Taubenhügel ansich ist nicht wirklich spektakulär, man sieht den Taubenschlag und eine gemähte Wiese davor. Aber der Weg  dorthin ist schön. Und ich habe sogar die größte Raupe, die ich je gesehen habe gefunden. Wahrscheinlich war es ein wildes Raupi, deswegen habe es wieder frei gelassen (die Farbe stimmte zwar nicht, aber die Größe!). Weiter auf dem Weg fand ich dann auch noch einen Schmetterling oder Falter. Leider mit kaputten Flügeln. Er krabbelte auf meine Hand, danach habe ich ihn in auf ein großes Blatt in einem Busch gelegt. 

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Auf dem Weg zur Aussichtsplattform Langesbühl

Jepp, dort gibt es einige Aussichtsplattformen. Ab dem Taubenschlag war die Aussicht auch grandios. Man konnte sogar den Aussichtsturm von Tag 3 sehen. 
Der Aufstieg zur Aussichtsplattform Langenbühl war mühsam (er liegt auf 699m) aber lohnte sich auf jeden Fall. Die Sonne schien oben und das Metall wärmte sich in der Sonne auf. Man hatte eine unglaubliche Sicht.

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Ab der Plattform war der komplette Weg mit Aussicht zu genießen. Wirklich schön. Links und Rechts wuchsen viele Blümchen auf dem Weg und es ging bergab. Wir wussten, dass wir fast alle Höhenmeter hinter uns hatten und freuten uns auch irgendwann endlich wieder am Auto anzukommen. Es ging über Felder, an Wäldern und Teichen vorbei. In einem Wald haben wir sogar eine Hütte aus Baumstämmen gebaut gefunden. Leider vermoderte sie und war mit Moos überzogen, bot aber einen unglaublichen Anblick. Die Sonne schien die ganze Zeit und es war echt schön. Um 17:10 Uhr kamen wir am Auto an und fuhren zu einer Unterkunft, die wir am Ende unseres Urlaubs eingeplant hatten. Endlich konnten wir ordentlich duschen! Nur schlafen war nicht so gut, wir hatten ultra harte Betten und ich hätte nie gedacht, dass ich mich nach unserer Zeltmatratze sehne…
Aber es war eine wirklich coole Tour und ich bin froh, sie gemacht zu haben! 
Danke für’s Lesen, bei der nächsten Tour nehme ich Euch auch mit 🙂

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